Schamanismus
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Seit
einigen Jahren weckt das Thema Schamanismus reges Interesse der Naturwissenschaftler.
Natürlich ist es nicht möglich, alle Wirkungsweisen und Zusammenhänge
der schamanischen Arbeit wissenschaftlich zu erklären. Dennoch haben
mehrere Wissenschaftszweige aus der Ebenen der Neurologie, Immunologie und
Quantenphysik durchaus plausible Erklärungen schamanisches Geschehen
zu beschreiben. Dies folgende Betrachtungsweise soll helfen zu erklären,
dass Schamanismus einen realen naturwissenschaftlichen Hintergrund hat und
kein obskurer Aberglaube ist.
Die Psyche
Die Schamanen wissen um die Vielzahl der psychologischen Zusammenhänge
und Vorgänge bei Ihrer Arbeit. Diese sind immer im seelischen Verhalten
und Empfinden des Menschen begründet. Die schamanische Arbeit setzt in
den Klienten seelische Selbstheilungskräfte frei. Dies bedeutet jedoch
nicht dass der schamanische Heilerfolg rein auf seelische Vorgänge beruht.
Doch sie sind ein Teil der schamanischen Arbeit .
Der
Körper
Die zweite Wirkkomponente schamanischer Arbeit ist die körperliche. Während
schamanischen Reisen; Meditationen, Trance lässt sich wissenschaftlich
nachweisen, dass der elektrische Hautwiderstand, die Puls- und die Atemfrequenz,
der Zellinnendruck und manchmal auch die Körpertemperatur sich signifikant
verändern können. Es ist ebenfalls erwiesen dass die Arbeit mit
der Schamanentrommel das Stoffwechselgeschehen beschleunigt. Die schamanische
Arbeit erwirkt auf den Körper einen äusserst günstigen Einfluss
auf Immunsystem und vegetatives Nervensystem.
Geist und Materie
Wenn ein Mensch ein Haus baut, sind dafür geistige wie körperliche
Vorgänge erforderlich. Er entwirft einen Plan und macht sich dann mit
Körpereinsatz an die praktische Umsetzung. Denken und Planen werden von
Gehirnströmen gesteuert. Dieselben Gehirnströme geben dann den Muskeln
durch Nervenimpulse die Befehle zur Arbeit. Gedanken sind Elektronenbewegungen
im Gehirn. Was aber löst diese Elektronenbewegungen aus? Was strukturiert
sie, dass sinnvolle Konzepte und Körpersteuerungen daraus resultieren.
Ursprünglich wollte der Mensch das Haus bauen.... Und es war der Wille
der den Menschen dazu bewegte, dass er dieses Haus entwarf und baute.
Psychoneuroimmunologie
Diese Gedanken und überlegungen führten vor einigen Jahren zur Begründung
einer neuen Wissenschaftsdisziplin, der Psychoneuroimmunologie. Durch Zufall
fanden Neuroanatomen und Immunologen heraus, dass im Nerven- wie im Immunsystem
des Menschen hochkomplexe Eiweissmoleküle vorkommen, dessen Rolle die
Experten nicht einzuordnen wussten. Sie fanden jedoch heraus, dass diese Stoffe
in bestimmten Strukturen des Gehirns und im peripheren Nervensystem erzeugt
werden. Nach Freisetzung beeinflussen sie als Boten- und Signalstoffe den
Dialog zwischen den Körperzellen und damit die Reaktion auf bestimmte
subjektive Empfindungen. Zudem konnten die Immunologen nachweisen, dass die
Zellen des körpereigenen Abwehrsystems, oftmals gleiche oder ähnliche
Signalstoffe bilden wie die Nervenzellen.
Die
Beeinflussung des Körpers durch Geist und Seele
Weitere Untersuchungen bewiesen dann eindrücklich, dass und auf welche
Weise Gemütsbewegungen und subjektives Denken Körperprozesse beeinflussen
können. Angst z.B. führt zu Ausschüttung von Botenstoffen,
die das Immunsystem schwächen. Man erkannte auch dass z.B. das In-sich-Hineinfressen
von Gefühlen, die keinen Ausdruck erfahren, den Verlauf vieler organischer
Beschwerden negativ beeinflusst. Besonders Gefühle wie ärger, Wut,
Trauer, Angst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit schädigen den Körper.
Positive Emotionen hingegen führen zur Ausschüttung von Botenstoffen
die das Immunsystem stärken.
Wie
Gefühle entstehen
Diese im Zusammenhang wichtige Botenstoffe (Interleukin 6 und 1) werden im
limbischen Systems des Gehirns produziert. Dieses bezeichnet man auch als
Sitz der Gefühle. Somit gelang es der Wissenschaft das erstemal nachzuweisen,
dass Emotionen Materie beeinflussen und körperliche Vorgänge steuern.
Auf schamanischem Wege gelingt es, Emotionen und andere seelische Vorgänge
zu beeinflussen. Und dieser Steuermechanismus greift auf die körperliche
Ebene durch. Gefühle wie Stress und Angst machen krank. Andere Gefühle
lassen uns gesunden. (Näheres zu diesem Thema unter die Seele aus schamanischer
Sicht bald auf dieser Webside)
Unsichtbare
Antennen
Jedes Gehirn erzeugt permanent elektromagnetische Wellen. Diese wiederum rufen
elektromagnetische Felder ausserhalb des Schädels hervor, die sich mit
einem Enzephalografen nachweisen lassen. Auf diese Weise strahlt das Gehirn
Informationen frei in den Raum ab. Sie breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit
aus. So ist z.B. auch das Phänomen der Gedankenübertragung erklärbar.
Morphogenetische
Felder
Rupert Sheldrake, Genetiker und Quantenphysiker weist darauf hin dass oft
verschiedene Menschen zur gleichen Zeit genau dasselbe erfinden. In der Natur
sind ebenfalls zahlreiche voneinander unabhängige Parallelentwicklungen
bekannt.
Sheldrake greift zur Erklärung solcher Prozesse auf die Existenz morphogenetischer,
also formgebender Felder zurück. Die Materie ordnet sich, indem sie in
eine Art Resonanz mit diesen Feldern tritt. Diese sind nicht starr, sondern
stehen in ständiger Wechselwirkung mit dem Entstandenen, das sie rückwirkend
wieder beeinflussen. Sheldrake geht davon aus, dass sich diese morphogenetische
Felder nach dem Resonanzprinzip begegnen.
Erzeugen wir durch unsere Gedanken negative Formfelder verbinden wir uns mit
einem ebensolchen in der Materie (selbsterfüllende Prophezeiungen etc:)
Der Schamane/in kann durch verschiedene Techniken positiv diese Formfelder
beieinflussen, zum Wohle des Menschen, der Natur und des Kosmos.
Die
naturwissenschaftliche Begründungskette
sieht nun so aus:
Der Organismus reagiert auf Gefühle und Gedanken. Diese seelischen Elemente
müssen ihre Wurzeln nicht im Menschen selbst haben. Sie können Reaktionen
auf informative Felder (Erdmagnetfeld, telepathische Effekte oder morphologische
Felder) oder Quantenvorgänge sein, die von außen kommen. Alles
im Universum steht in jedem Augenblick mit allem anderen in Verbindung. Es
existieren nachweislich globale, universelle Informationsfelder, deren physikalischer
Charakter allerdings noch nicht erforscht ist. Diese Felder verändern
sich mit jedem Vorgang, der sich an irgendeiner Stelle im Universum vollzieht.
Greifen die Informationsfelder in die Seele und damit schließlich in
die körperliche Ebene eines Lebenswesen massiv ein, dann kann andererseits
das Individuum durch seine Empfindungen, Emotionen und Handlungen auf die
globalen Felder zurückwirken und diese verändern. Damit steht eine
neue Information zur Verfügung.
Quelle: Felix R. Paturi, Heilbuch der Schamanen