| Das ich überhaupt hier bin!! Mein Herz
hat mir noch einen Streich gespielt, 3 Tage vor Abreise hatte ich einen
Herzinfarkt, die geistige Welt machte es aber möglich, dass ich
die Reise doch antreten konnte.
Mein erster Eindruck nach der Landung – was für ein wunderbares
Land – ich bin dankbar und ohne Sorge – denn ich bin bei
Sonja in besten Händen. Es war der Ruf meines Herzens der mich
hierher geführt hat, man taucht ein in eine völlig andere
Welt.
Bei der ersten Mesa eröffnete ich bei Cestembets eine schamanische
Diät für 6 Monate – es ist der richtige Zeitpunkt für
mich – ich spürte die Öffnung meines Herzens und eine
tiefe Dankbarkeit.
Im Camp erhielten wir die Möglichkeit ein paar Tage in Isolation
zu gehen, was mich sofort ansprach. Ich bekam ein Tomba – eine
offene Hütte im Dschungel, mit Hängematte (ganz wichtig!).
Diese Erfahrung möchte ich nicht missen, ich bekam Antworten, Einsichten
und Erkenntnisse. Die Nächte waren wunderschön, das nächtliche
Konzert der Dschungelbewohner, das Geräusch des Regens auf meinem
Blätterdach und ich konnte den Liedern der Schamanen lauschen wenn
sie ein Mesa abhielten. Ich wusste, ich bin geschützt!
Die Zeremonien waren unbeschreiblich schön, oft sangen bis zu 5
Schamanen für uns, wir waren getragen, von Liebe eingehüllt
und ich wusste, dass ALLES möglich und ALLES vorhanden ist.
Die Fahrt am Amazonas, zu den Dörfern am Fluss war ein Erlebnis
für sich. Wir sahen Amazonasdelfine, lernten wunderbare Menschen
kennen und schätzen.
Viel zu schnell hieß es wieder Abschied nehmen von einem wunderbaren
Land, von lieb gewonnenen Menschen. Der lange Flug war gut – er
brachte mich schön langsam zurück nach Europa, nach Österreich!
Leb wohl Peru – DANKE für ALLES
Edith Richl |
|