| Die eigene Schamanentrommel -
vom Wecken des Trommelgeistes
Nach einer Sage hatte Erlik Khan [Mongolei] die ersten Schamanentrommel gebaut und das erste Schamanenritual vollzogen. In der Regel taucht die Seele eines alten Schamanen eines Tages plötzlich auf versetzt den Auserwählten in einen Zustand der Bewusstlosigkeit. In diesem Zustand hat der Auserwählte eine Vision: Er begegnet dem Totem-Tier des Stammes. Es führt ihn zu dem Baum, von dessen Rinde er den Rahmen seiner Trommel fertigen muss. Wenn er aus der Bewusstlosigkeit erwacht, geht der Auserwählte in den Wald, findet das Tier und den Baum aus seiner Vision und fertigt seine Trommel aus dem Fell des Tieres und der Rinde des Baumes.
Die Trommel verbindet uns mit dem Pulsschlag der Erde, sie nimmt diesen Herzschlag auf und öffnet so bei uns die Tore in "Nicht - Alltägliche - Wirklichkeit" Schamanen quer durch alle Kulturen bedienen sich seit jeher der Trommel als Handwerkzeug für ihre Heil- und Lichtarbeiten.
Die gesamte Trommelwerkstätte
wird in einem rituellen Rahmen eingebettet. Wir werden uns bei der Auswahl der Materialien intuitiv führen lassen. Ein wichtiger Prozess ist die Kontaktaufnahme mit dem Tier, welches ihre Haut für unsere Trommel geopfert hat. Auch bei der Suche des Schlagstockes gehen wir hinaus in die Natur, um uns von ihr leiten zu lassen. Der Stock wird händisch aufgefilzt und verziert. Rituale helfen uns Schritt für Schritt in Kontakt mit dem Geist unserer Trommel zu treten und Ihn/Sie um Seine/Ihre Unterstützung für unsere Heilarbeit zu bitten.
Die Rahmen aus Esche, Nuss, Buche oder Eiche fertige ich grob vor. Möglich sind Durchmesser ca. 35|40|45 cm, auch ovale Formen in verschiedenen Größen sind auf Wunsch machbar. Für die Bespannung der Rahmentrommeln stehen Hirsch, Hirschkuh, Reh Ziege, Gemse, Dammwild und eventuell Pferd zur Verfügung. [ihr könnt euch auch selbst um geeignete Tierfelle umsehen, bitte mit mir im Vorfeld absprechen]
Bitte mitbringen:
Arbeitsbekleidung, scharfes Taschenmesser [besser Stanleymesser], 2-3 Rasierklingen [die altmodischen], eventuell Federn, Farben und Gegenstände zum Schmücken der Trommel...
Weiters: Persönliche Kraftgegenstände, Musikinstrumente, Tabak und/oder Salbei
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27. - 29. Juli 2012 |
| Ort |
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D - Lindau am Bodensee |
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Freitag, nachmittag – Sonntag, nachmittag |
Kosten:
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Seminarkosten inkl. Material für Trommel und Schlägel, je nach Größe und Art: € 260 - € 300
plus Unterkunft und Verpflegung ca. € 100 |
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© Sonia Emilia Roppele
& Hans-Georg Unterrainer, Austria |
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